Von Kollerschnuppern bis Highlight
15) Montag, 8.4.19: Osijek -Vukovar - Sombor
114 km (total 1388); 450 HöM (total 12010); flach, Wetter etwas durchzogen, immer wieder „Fiserlen“, lange, gerade Strassen. Unterkunft Hostel Crvcak.
Am Morgen schnuppere ich ein bisschen am Pilgerkoller. Ich habe ein Luxusprobelm: ich bin zu früh und zu schnell unterwegs. Mit Sombor, wo ich einen Kontakt treffe, und mit Novi Sad, wo ich ein HEKS-Projekt besuche, erreiche ich meine ersten Ziele. Doch wie soll es dann weitergehen? Und heute „fiserlet“ es zudem noch den ganzen Tag und der Wetterbericht verheisst nichts gutes. „Schritt für Schritt“, heisst es auf der heutigen Pilgerkarte. So mache ich mich auf den Weg. 45 km topfeben, fast schnurgerade geht die Strasse mit nur einem Knick bis Vukovar. Hier haben 1991 erbitterte Kämpfe stattgefunden bis die Stadt zerstört war. Ich bleibe zu wenig lange, um die Atmosphäre der Stadt erahnen zu können.
Dann wieder 65 km topfeben (das muesch mal erlebt ha!) über die Donau über die Grenze nach Serbien bis Sombor. Hier treffe ich Manda und Ivan Prising, einen Kontakt den ich vom ehemaligen Mitsynodalen Arne Engeli vermittelt bekommen habe. Sie haben mir eine günstige und herzliche Unterkunft organisiert, sie werden mich morgen durch Sombor führen und laden mich zu sich zum Essen ein. - Koller, du kannst mir gestohlen bleiben.




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